Umwelt- und Klimaschutz

Klima- und Umweltschutz zieht sich wie ein grüner Faden durch Campax’ Aktivitäten. Obwohl die Schweiz das Pariser Klimaabkommen im Herbst 2017 unterzeichnet hat, bedarf es noch vieler Massnahmen um das erklärte Ziel einer CO2-neutralen Schweiz ab 2050 zu erreichen. Mit einer Vielzahl von gezielten Kampagnen an nationale und internationale Entscheidungsträger arbeiten wir tagtäglich daran unsere Schweiz grüner und nachhaltiger zu gestalten.

2019 war ein Jahr in dem die Konsequenzen des Klimawandels sicht- und spürbar wurden. Regenwald- und Thundrabrände setzten gewaltige Mengen an CO2 frei und auch auf Schweizer Wiesen wuchs so wenig Gras wie selten zuvor. Egal ob am Weltwirtschaftsforum in Davos, auf dem Zürcher Paradeplatz oder auf dem Bundesplatz in Bern - wir waren dort und haben unsere Anliegen in die Öffentlichkeit getragen.

Kampagnen 2019

Bolsonaro - Amazonas-Regenwälder und indigene Völker Schützen / #EleNão

Anlässlich eines Treffens von Bundesrat Ueli Maurer mit Brasiliens frisch gewählten ultra-rechten Präsidenten Jair Bolsonaro reisten wir anfangs 2019 ans WEF nach Davos. Leider konnten wir dort nicht wie erhofft die Petition “Amazonas-Wälder und indigene Völker schützen” persönlich unserem Bundespräsidenten übergeben, dafür gelang uns eine spektakuläre Aktion am berühmten Filisurer Viadukt, die bis nach Brasilien grosse Resonanz fand. Ein Kurzvideo unserer Inszenierung in Davos wurde dank Sputnik-News mit über 380’000 Aufrufen bis heute zu unserem erfolgreichsten Social-Media Beitrag.

 

Credit Suisse - Ditch Ocean Dumping

Mithilfe unserer Unterstützer*innen versuchten wir mit verschiedenen Aktionen die Credit Suisse zur Verantwortung zu ziehen für ihr schamloses Entsorgen von Giftmüll im offenen Ozean. Als Beitrag zu den internationalen Kampagnen von Earthworks und SumOfUs unterschrieben Tausende den offenen Brief an CS-CEO Tidjane Thiam und Dutzende druckten sie aus und verteilten sie in CS-Fillialen oder wie hier direkt an Teilnehmer*innen der jährlichen Generalversammlung der Credit Suisse.

Einige Zeit später glaubten wir eine einfache Lösung für CEO Tidjane Thiam gefunden zu haben. Vor dem Hauptsitz der Credit Suisse in Zürich wiesen wir darauf hin, dass er bloss EIN WORT aus den Geschäftspraxis-Bestimmungen zu streichen habe: Shallow (engl. niedrig). Ohne dieses Wort wäre die Entsorgung von Giftmüll auch intern nicht nur in NIEDRIGEN Gewässern unzulässig, sondern generell in Gewässern.

 

PPC Metrics - jetzt Klimaverträgliches Investieren fördern statt bremsen!

Der Schweizer Finanzplatz ist verantwortlich für einen zwanzigmal höheren CO2 Ausstoss als die gesamte Schweizer Bevölkerung. Dafür sind vorallem die Grossbanken verantwortlich, aber auch die Anlageberater der Gelder unserer milliardenschweren Pensionskassen. In Zusammenarbeit mit der Klimaallianz Schweiz haben wir uns den Branchenführer dieser Anlageberater, PPC Metrics, zur Brust genommen. 

 

 

Eilappell - Klimaschutz ist kein Verbrechen

Anfangs Juli haben rund 100 Klimaaktivistinnen und -aktivisten die Eingänge des CS-Hauptsitzes in Zürich und der UBS in Basel für mehrere Stunden blockiert. Die Aktivist*innen von 15-65 Jahren wurden darauf zwei Nächte in Polizeihaft verwahrt und wurden teilweise mit mehrmaligen Leibesvisitationen und absichtlichen psychischen Stresssituationen konfrontiert. Als die Aktivist*innen am Dienstag darauf immer noch in Polizegewahrsam befanden lancierte Campax einen Solidaritätsappell, den über 7000 Personen unmittelbar unterschrieben haben. Die Aktivist*innen wurden von den Grossbanken angeklagt und müssen nun mit Bussgelder rechnen von insgesamt über 150’000 Schweizer Franken (Stand 5.11.19). 

Als Antwort auf diesen unverhältnismässig harten Polizeieingriff und die überdimensional hohen Strafen begaben wir uns selbst mit Klimawissenschaftlerinnen und Politikerinnnen auf den Paradeplatz und verlangten von der Credit Suisse im Gegenzug für ihre Klimasünden von 2017 zu bezahlen. Gleichzeitig riefen wir zu Spenden für die Klimaaktivist*innen auf. Bis Ende Oktober 2019 konnten wir über 60’000 CHF für die Klimaaktivist*innen sammeln.

Spenden für die Klimaaktivist*innen kannst Du hier.

Nationale Klimademonstration

Zum ersten Mal in der Geschichte von Campax haben wir diesen Herbst unseren eigenen Demo-Flügel gestellt und an der nationalen Klimademonstration in Bern teilgenommen. Zusammen mit über 100’000 anderen Menschen setzten wir uns lautstark und sichtbar für eine klimagerechtere Politik ein.

 

SECO - Kein Freihandelsabkommen mit Amazonas-Zerstörer Bolsonaro

Als die Feuer im Amazonasbecken immer grösser wurden und deren Zusammenhang mit den Brandrodungen für mehr Platz für Fleisch- und Futtermittelproduktion immer deutlicher wurde lancierten wir eine an SECO-Vorsteher Bundesrat Parmelin gerichtete Petition, die sich gegen das von ihm angestrebte Freihandelsabkommen mit Brasilien richtete. Die Petition wurde innerhalb von zwei Wochen über 70'000 mal unterschrieben und wurde damit zu Campax' meistunterzeichneter Petition!

 

#CleanUpSwitzerland

Anlässlich von zahlreichen motivierten Rückmeldungen einer Umfrage, die wir im Frühling an unsere Mitglieder sandten, starteten wir eine breit angelegte, Mitglieder-basierte Anti-Plastik-Kampagne: Mithilfe unserer Utnerstützer*innen wollen wir die Schweiz auf das Plastikproblem sensibilisieren. Dabei stellen wir Dir Info-Flyers und das Equipment für eine Aufräumaktion zur Verfügung, die Du auf unserer Petitionplattform ACT ankündigen kannst und verbreiten Deine Bilder und Erfahrungen in der Öffentlichkeit. Der erste Event fand am 21. September 2019 statt. 
Events in Deiner Nähe findest Du hier.

 

 

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