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No arms exports to countries in civil war

Keine Waffenexporte in Bürgerkriegsländer!

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Bürgerkriegsländer mit Waffen zu beliefern ist menschenverachtend. Wir dürfen uns nicht am Elend der Menschen in Bürgerkriegsländern bereichern! Wir wollen kein Blut an unseren Händen!

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Fordere Bundesrat Ignazio Cassis auf, Waffenexporte in Bürgerkriegsländer zu verhindern!

An Bundesrat Ignazio Cassis

Sehr geehrter Herr Bundesrat Cassis

Wir fordern Sie eindringlich auf, die Kriegsmaterialverordnung nicht zu lockern.
Bürgerkriegsländer mit Waffen zu beliefern ist menschenverachtend und nicht vereinbar mit der humanitären Tradition der Schweiz. 
Wir dürfen uns nicht am Elend der Menschen in Bürgerkriegsländern bereichern! Wir wollen kein Blut an unseren Händen!

Die Schweizer Rüstungsindustrie will Waffen wieder in Bürgerkriegsländer liefern dürfen. Mit dieser menschenverachtenden Forderung ist die Waffenlobby direkt an den Bundesrat gelangt. Dieser hat offenbar seit dem Amtsantritt von Ihnen, Herr Bundesrat Cassis, ein offeneres Ohr für solche Anliegen, und wird nun bald über eine Lockerung der Kriegsmaterialverordnung diskutieren. Aus humanitärer Sicht ist die einzig akzeptable Veränderung der heutigen Exportpraxis jedoch keine Lockerung, sondern eine Verschärfung.
Schweizer Waffen sorgen für Elend und Tote in aller Welt, eine Lockerung der ohnehin schon laschen Exportpraxis darf nicht sein!

Die Schweizer Waffenindustrie hat ihre Exporte in der Vergangenheit massiv gesteigert. Viele problematische Länder gehören zu den Waffenkäufern. Die gegen die Kurd*innen Krieg führende Türkei hat ihre Waffenimporte von 2016 bis 2017 mit CHF 640'000 mehr als verzehnfacht. Schweizer Bauteile machen heute nordkoreanische Interkontinentalraketen und Drohnen flugfähig, Handgranaten “Made in Switzerland” landen kistenweise in Syrien und in den Händen von Terrorist*innen des Islamischen Staates, mit Schweizer Scharfschützengewehren wurden in der Ukraine unbewaffnete Demonstrant*innen erschossen. Auch Boko Haram, die tödlichste Terrormiliz der Gegenwart, vertraut auf Schweizer Qualität, wenn sie sich in ihrem erbeuteten Thurgauer Radschützenpanzer zu neuen Gräueltaten aufmacht.

Es ist naiv anzunehmen, dass man im Krieg nur eine Seite beliefern kann. Waffen werden zurückgelassen oder erobert, gehandelt, zweckentfremdet, und wenn genug Blut geflossen ist und niemand mehr kämpfen mag, an den nächsten Krisenherd transportiert. 

Es gibt keine sauberen Kriege und keine unschuldigen Krieger*innen. Nur unzählige Opfer.

Darum fordern wir: Fluchtursachen anstatt Flüchtende bekämpfen. Keine Waffenexporte in Bürgerkriegsländer!

Keine Waffenexporte in Bürgerkriegsländer

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stopp waffenexporte

 

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