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Eine breite Allianz von engagierten BürgerInnen und Organisationen hat heute bei der Bundeskanzlei 64’000 Unterschriften eingereicht, um die Privatisierung des digitalen Schweizer Passes zu verhindern. Sensible private Daten sollen nicht in die Hände von Banken, Versicherungen und Konzerne fallen.

Aktivist*innen der Schweizer Whistleblowing-Plattform SwissLeaks haben heute nachmittag vor dem Bundeshaus gemeinsam mit Banken-Whistleblower Rudolf Elmer bei Ständerät*innen für einen besseren Schutz von Whistleblower*innen geworben. Der Ständerat beschloss nun Eintreten zum vom Bundesrat vorgelegten Vorschlag zur Verbesserung der Voraussetzung von Meldungen zu Missständen am Arbeitsplatz. SwissLeaks, die Whistleblowing-Plattform von Campax begrüsst diesen Entscheid, weil damit die Vorlage zum besseren Schutz von Hinweisgeber*innen weiterhin eine Chance hat, Gesetzeskraft zu erlangen.

Heute, Montag 16. Dezember, wurden 253 offene Briefe an zwei Vertreter*innen des Parlamentes - Adèle Thorens Goumaz und Beat Jans - in Bern übergeben. Bei der Übergabe haben sich rund 15 Menschen auf dem Bundesplatz versammelt um die Forderungen zu unterstützen. Anschliessend wurden einige Aktivist*innen ins Bundeshaus eingeladen, so konnten auch einige Briefe persönlich übergeben werden.

Zusammen mit dem WeCollect waren wir am vergangenen Donnerstag mit der Flyeraktion: «Verschenken Sie Ihren Pass nicht den Banken!» am Paradeplatz um die letzten 8000 Unterschriften fürs Referendum der E-ID zu sichern.
Unsere sensiblen Daten gehören nicht in die Hände von Banken & Privatunternehmen.