1,8 Milliarden Busse an die Credit Suisse

Credit Suisse
25 Jul 19
Gion Gianelli

Heute, Donnerstag, 25. Juli übergab Campax der Credit Suisse am Paradeplatz eine 2 Meter grosse Rechnung von 1,8 Milliarden Franken. Die Rechnung betrifft die Kosten der durch die Grossbank verursachten Klimabelastung im Jahr 2017.

Allein im Jahr 2017 finanzierte die CS fossile Energien in der Höhe von 82,6 Millionen Tonnen CO2 Äquivalenten - mehr als doppelt so viel als der jährliche Energieverbrauch der Schweiz. 

Bei der Übergabe waren Vertreter der am 8. Juli verhafteten Klimaaktivist*innen, eine Umweltökonomin der Universität Zürich sowie Politikerinnen dabei, um zu zeigen, dass die Forderung nach einem klimafreundlichen Finanzplatz in der Bevölkerung breit abgestützt ist. Campax vertrat 7000 Personen die die Forderung der Aktivist*innen online unterstützen: Der Schweizer Finanzplatz soll sich an die Bestimmungen des Pariser Klimaabkommens halten. 

Credit Suisse

Irmi Seidl, Titularprofessorin der UZH bestätigte: “Es ist völlig unnötig, dass die Banken weiterhin in fossile Energien investieren. Die Credit Suisse kompensiert ihre Büro und Flugemissionen, verursacht aber durch ihre Investitionen etwa ein 600 faches an CO2.”

“Mit ihren klimaschädlichen Investitionen überlassen uns die Banken für die Zukunft eine Rechnung in Milliardenhöhe. Wir haben keine Zeit mehr für leere Worte, wir wollen Taten sehen”, so Mattea Meyer der SP Zürich. 

Weitere Anwesende waren Christina Marchand vom Verein Fossil Free sowie Jasmin Pokerschnig, GPS, Kantonsrätin Zürich.

Fotos © Marin Mikelin

Medienkontakt:

Gion-Andrea Gianelli

ggianelli@campax.org