Brunei: Homosexuelle droht Todesstrafe!

29 Mär 19

In Brunei steht auf gleichgeschlechtlichem Sex künftig die Todesstrafe durch Steinigung! Wir fordern mit einer Petition von Aussenminister Cassis, dass das schweizerische Aussenministerium die barbarische Strafe für Homosexualität in einer sofort zu überbringenden diplomatischen Demarche in aller Deutlichkeit verurteilt.

Der asiatische Kleinstaat Brunei verschärft seine Gesetze gegen homosexuelle Menschen. Der sogenannte Sharia Penal Code, eine Überarbeitung des bestehenden Schariagesetzes, sieht vor, dass gleichgeschlechtliche Liebe künftig mit Haftstrafen, Peitschenhieben und Steinigung bestraft werden kann. 

Dass einvernehmlicher Sex gleichgeschlechtlicher Paare überhaupt unter Strafe gestellt wird, ist absolut unvertretbar. Die Todesstrafe dagegen zu verhängen, ist absurd und menschenverachtend. 

Nur müssen wir handeln! Die Erfahrung zeigt, dass internationaler Druck etwas bewirken kann: Auch in afrikanischen Ländern wie Uganda oder Kenia wurde die Todesstrafe bei gleichgeschlechtlichem Sexualverkehr immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Doch wenn die Länder merkten, welche Proteste das auslöste, zogen sie das Vorhaben wieder zurück. 

Wir fordern von Aussenminister Cassis, dass die Schweiz die barbarische Gesetzesänderung sofort in einer diplomatischen Demarche scharf verurteilt und eine Änderung des Schariagesetzes verlangt!

Die Einhaltung der Menschenrechte ist nicht nur in der Schweiz, sondern auch weltweit zu verteidigen - die Schweiz soll über ihre diplomatischen Kanäle auch möglichst viele weitere Länder zum Protest ermutigen.

Auch international tut sich was: In Grossbritannien haben innert zwei Tagen 15'000 Personen eine ähnliche Petition unterzeichnet, diverse ranghohe Politiker*innen protestierten auf die geplante Gesetzesänderung via Twitter und sogar George Clooney fordert zum Hotel-Boykott auf!

Unterstütze die Protestbewegung mit Deiner Unterschrift: Jetzt Petition unterzeichnen.