Untragbar. Zurücktreten. Anzeigen.

13 Jul 18
Benjamin Zumbühl

Andreas Glarner hat mit der Veröffentlichung der unzensierten Namen von Primarschülern eine rote Linie überschritten – und das Gesetz gebrochen. Die halbherzige Entschuldigung von Andreas Glarner am Montag war nicht viel wert. Campax ruft die betroffenen Eltern dazu auf, die Persönlichkeitsverletzung ihrer Kinder durch die widerrechtliche Publikation zur Anzeige zu bringen.

Andreas Glarner hat eine rote Linie überschritten. Mit der Veröffentlichung der unzensierten Namen von Primarschülern hat er die Schutzbedürftigsten und Unschuldigsten für seine Zwecke missbraucht: Unsere Kinder. Andreas Glarner ist nichts heilig in seiner Hetzkampagne gegen Menschen, die er als minderwertig erachtet.

Aber genug ist genug! Was mit einer leidigen Diskussion um Würste begann, hat mit der Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Dübendorfern eine neue Dimension erreicht. Das ist strafbar und muss Konsequenzen haben. Ein halbherzige Entschuldigung auf Facebook reicht dafür nicht aus.

Campax ruft deshalb die betroffenen Eltern auf, Anzeige gegen Andreas Glarner wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte ihrer Kinder zu erstatten. Campax bietet Eltern, die Anzeige erstatten wollen, Begleitung und rechtliche Unterstützung an. 

Knapp 1'500 Menschen haben innert kürzester Zeit meine Petition unterzeichnet und fordern den Rücktritt Glarners aus dem Nationalrat. Diese Forderung halten wir aufrecht, möchten uns aber auch um die betroffenen Kinder kümmern und ihnen zu ihrem Recht verhelfen.

Eltern, die bereit sind, rechtliche Schritte gegen Andreas Glarner zu ergreifen, können sich umgehend unter persoenlichkeitsrechte@campax.org melden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

 

Für die anwaltliche Unterstützung der Betroffenen spenden

Share buttons

Kontaktiere uns!