Quecksilber, Arsen & Blei im Wasser – auch Dank der Credit Suisse

Donnerstag, 8. August 2019
Urs Arnold

Campax hat heute Morgen einen offenen Brief an Credit Suisse-CEO Tidjane Thiam übergeben, der von über 7500 Personen mitunterzeichnet wurde. Darin fordern wir Tidjane Thiam zum sofortigen Ausstieg aus sämtlichen Geschäftsbeziehungen mit Rohstoffunternehmen auf, die ihre giftigen Abfälle in die Ozeane kippen.

«Die Credit Suisse müsste nur das Wort 'shallow' aus ihren Richtlinien ausradieren, um damit einen wichtigen Schritt aus dem dreckigen Geschäft mit Minenbetreibern zu machen, die zusammen Millionen Tonnen Giftmüll pro Jahr in die Ozeane schütten.»

 

Campax hat heute Morgen einen offenen Brief an Credit Suisse-CEO Tidjane Thiam übergeben, der von über 7500 Personen mitunterzeichnet wurde. Darin fordern wir Tidjane Thiam zum sofortigen Ausstieg aus sämtlichen Geschäftsbeziehungen mit Rohstoffunternehmen auf, die ihre giftigen Abfälle in die Ozeane kippen.

Die Credit Suisse pflegt Geschäftsbeziehungen zu den drei Rohstoffunternehmen Newcrest Mining1, Nussir ASA2 und First Quantum Minerals3, die zusammen Millionen Tonnen Giftmüll pro Jahr in die Ozeane schütten oder dies beabsichtigen. Das teilweise darin enthaltene Quecksilber, Arsen, Blei und dutzende andere gefährliche Substanzen tötet Meerestiere und vergiftet das Wasser, in dem Menschen schwimmen und fischen.

Einige der schlimmsten Minen befinden sich in Papua-Neuguinea. Dort verschmutzen sie Korallenriffe und Küstengewässer und gefährden die Gesundheit und die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Massgeblich an der Finanzierung eines der dort tätigen Minenbetreiber beteiligt: Die Credit Suisse.

Weitere Projekte mit ähnlich katastrophalen Auswirkungen bahnen sich in Norwegen und Chile an.

In ihren Sektor-Weisungen und Richtlinien schreibt die Credit Suisse: "Die Credit Suisse erbringt keine Finanzierung oder Beratung für Geschäftstätigkeiten von Bergbauunternehmen, welche Abraumentsorgungen in Flussgebieten oder flachen Meeresgebieten beinhalten." Wir wollen, dass die Credit Suisse keine Geschäftstätigkeiten unterstützt, die Abraumentsorgungen im Meer beinhalten – egal ob in flachen oder tiefen Gewässern. Denn diese rücksichtslose Praxis, die in den meisten Ländern der Welt verboten ist, richtet grossen Schaden an.

 

1 Underwriter, joint lead on 6 bonds
2 Nominee shares
3 Direct Shareholder

 

 

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Offener Brief an Tidjane Thiam

Kein Profit mit Giftmüll!

Die Credit Suisse pflegt Geschäftsbeziehungen zu drei Minenbetreibern, die zusammen Millionen Tonnen Giftmüll pro Jahr in die Ozeane schütten. Das teilweise darin enthaltene Quecksilber, Arsen, Blei und dutzende andere gefährliche Substanzen tötet Meerestiere und vergiftet das Wasser, in dem Menschen schwimmen und fischen.

Fordere Credit Suisse-CEO Tidjane Thiam zum sofortigen Ausstieg aus sämtlichen Geschäftsbeziehungen mit Rohstoffunternehmen auf, die ihre giftigen Abfälle in die Ozeane kippen!

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190417 CS Ditch Ocean Dumping

 

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