Gleichstellung

Angelina

Gleichstellung herrscht in der Schweiz immer noch nur auf dem Papier, obwohl die Gleichstellung der Geschlechter seit 1981 in der Bundesverfassung verankert ist. Trotzdem geht es seit Jahren, wenn überhaupt, viel zu langsam vorwärts. Campax bekämpft die Diskriminierung und Benachteiligung der Frauen in der Schweiz mit gezielten Kampagnen. 

 

Der Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung verpflichtet den Gesetzgeber, für rechtliche und tatsächliche Gleichstellung zu sorgen, und enthält ein direkt durchsetzbares Individualrecht auf gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit. Indikatoren des Bundesamt für Statistik zeigen aber: Frauen sind in allen relevanten Entscheidungsgremien wie auch auf höheren Posten in der Wirtschaft untervertreten, haben schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, verdienen je nach Branche immer noch 6 bis 21% weniger und erhalten immer noch wenig Hilfe von den Männern bei der Haus- und Familienarbeit. Ausserdem sind Frauen massiv durch häusliche und sexuelle Gewalt gefährdet1 und werden im Alltag durch die sogenannte "Pink Tax" - also ein Mehrpreis für spezifisch auf Frauen ausgerichtete Produkte - diskriminiert. 

Kampagnen

Bloody Unfair

Mit der Bloody Unfair Kampagne setzte sich Campax dafür ein, dass Tampons, Binden und Slipeinlagen als "Güter des täglichen Bedarfs" mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz besteuert werden. Die Petition unterstütze eine Motion von Nationalrat Maire, und wurde Anfang 2019 vom Bundesrat zur Annahme empfohlen und vom Nationalrat angenommen. Die Entscheidung des Ständerates ist noch ausstehend. 




 

 

 

 

https://complicatedwomen.ch/chance/sexuelle-gewalt/

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