Menschenleben retten ist kein Verbrechen!

Diesen Samstag wurde die Seerettungs-Kapitänin Carola Rackete auf Lampedusa verhaftet, weil sie unerlaubt mit einem Boot notleidender Flüchtender in den Hafen einfuhr.
Der deutsche und der französische Innenminister und der deutsche Bundespräsident haben bereits ihre Empörung darüber ausgesprochen.

Wir fordern, dass dies auch unser Aussenminister tut und sich für die Freilassung von Carola Rackete einsetzt!

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Update vom 2.7.2019, 20:54 Uhr
Nach mehreren Tagen Arrest wurde Kapitänin Rackete am 2. Juli freigelassen.
Doch das Verfahren geht weiter: Gegen Rackete wird wegen Begünstigung illegaler Einwanderung ermittelt.

Bitte unterzeichne die Petition, denn eine politische Lösung gegen das Sterben im Mittelmeer fehlt weiterhin.

Menschenleben retten ist kein Verbrechen! 

 

Die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete hat flüchtende Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Dafür wurde sie vom italienischen Innenminister Salvini vor Gericht gezerrt!

Wir fordern von Aussenminister Ignazio Cassis, dass er das Vorgehen der italienischen Regierung scharf verurteilt und die Freilassung von Carola Rackete verlangt!

 

Petition
Menschenleben retten ist kein Verbrechen! Herr Cassis, fordern Sie Freiheit für Carola Rackete!

Sehr geehrter Herr Bundesrat Cassis

Notleidenden zu helfen ist eine ärztliche Pflicht. Als eingeschworener Arzt müssen Sie dies Wissen. Können Sie zusehen, wenn eine Person, die 53 notleidende Menschen gerettet hat, öffentlich an den Pranger gestellt und jahrelang ins Gefängnis gesperrt wird?

Ebensowenig wie ihr deutscher Amtskollege, Herr Maas, dürfen Sie nicht darüber schweigen. Wir fordern von Ihnen als Repräsentant der humanitären Schweiz das Vorgehen der italienischen Regierung scharf zu Verurteilen und für die sofortige Freilassung von Carola Rackete einzutreten.

Die Unterzeichnenden

 

Wer Leben rettet, kann kein Verbrecher sein.

Bereits sind dieses Jahr 597 flüchtende Personen im Mittelmeer umgekommen.1 Mit tausenden von Todesopfern ist die Flüchtlingskrise im Mittelmeer eine humanitäre Katastrophe. Um das Leid der betroffenen Menschen zu mindern braucht es Solidarität und sichere Fluchtwege, nicht aber Attacken auf die Retter selbst. Der französische Innenminister Christophe Castaner, der deutsche Aussenminister Heiko Maas, sowie der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier haben bereits ihr Unverständnis und ihre Empörung öffentlich geäussert. Wir fordern, dass das auch unser Aussenminister im Namen der Schweizer Regierung tut!

 
Nachdem die deutsche Kapitänin der Organisation Sea-Watch am 12. Juni 53 Flüchtende in Seenot gerettet hat, wurde ihr die Einfahrt auf die italienische Insel Lampedusa verweigert. 17 Tage später rief sie aufgrund der Situation an Bord einen Seenotfall aus und fuhr entgegen der Anweisungen der italienischen Behörden in den Hafen ein, ein Boot der italienischen Küstenwache wurde dabei eingeklemmt. Carola wurde anschliessend verhaftet und nach Sizilien überführt. Ihr drohen hohe Geldstrafen und bis zu 12 jahren Haft.
 

Herr Cassis, setzen Sie sich unverzüglich für die Freilassung von Carola ein!

Dass die italienische Regierung Lebensretter, sowie notleidende Menschen wie Verbrecher behandelt ist schrecklich und darf unter keinen Umständen toleriert werden. Notleidenden zu helfen ist eine humanitäre Pflicht. Als ausgebildeter Arzt sollte unser Aussenminister Ignazio Cassis das Wissen, denn wie alle Ärzte hat er den hippokratischen Eid geleistet, der ihn verpflichtet, Notleidenden zu helfen. 

 

 

 

 

 
 

Freiheit für Carola Rackete!

Freiheit für Carola Rackete! Jetzt Petition unterzeichnen!

Keine Kriminalisierung der Seenotrettung!

 

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