Hamid und Mohamed: off you go

18 Apr 17
Andreas Freimüller

Der Fall der verhinderten Wanderung der beiden afghanischen Asylsuchenden Hamid und Mohamed Reza schlug Wellen in der Schweiz: Aus rechtlichen, medizinischen und versicherungstechnischen Gründen könne die Gemeinde Brittnau der Wanderung der beiden durch die Schweiz nicht zustimmen.

Die Geschichte wurde dann an uns herangetragen. Abklärungen von Campax haben nun ergeben, dass der Wanderung kaum etwas im Wege steht. 

Frau Kopetz, Stv. Leiterin Kommunikation beim Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau sagte heute zu Campax:
"Asylsuchende können sich grundsätzlich in der Schweiz frei bewegen. Allfällige Rayonverbote bedürfen einer rechtlichen Grundlage. Die Asylsuchenden sind ebenfalls grundkrankenversichert. Sie sind ausserdem verpflichtet, sich während des Verfahrens den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten, das heisst, die Erreichbarkeit für amtliche Post muss jederzeit sichergestellt werden."

Die Erreichbarkeit ist nicht speziell definiert, sie muss einfach in geeigneter Art und Weise sichergestellt werden. Das dürfte ein Kinderspiel sein, zum Beispiel mit einer Vollmacht und anschliessender elektronischer Übermittlung des Inhaltes. Wir wünschen Hamid und Mohamed eine aufregende Wanderung durch unser schönes Land und freuen uns, wenn die beiden uns in Zürich besuchen kommen. Die Wanderung kann hier verfolgt werden: aufgehen.ch

Hamid Mohammed

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