Sieg gegen die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung

31 Mär 17
Urs Arnold

Zum ersten Mal seit dem Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes vor 13 Jahren liegt ein Gerichtsurteil vor, welches die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung feststellt. 

Trogen - Im Januar 2012 wollten fünf Kinder mit geistiger und körperlicher Behinderung in Begleitung von Mitarbeitenden des Heilpädagogischen Schule Heerbrugg das Mineral- und Heilbad Unterrechstein besuchen. Den sechs bis vierzehnjärigen Kindern wurde der Zuttritt zum Bad jedoch mit der Begründung verweigert, ihre Anwesenheit störe die anderen Gäste und sei für diese unzumutbar. In der Folge reichten die Behindertenorganisationen insieme, Procap und Pro Infirmis Klage wegen der Verletzung des Behindertengleichstellungsgesetzes ein, welche nun vom Kantonsgericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden gutgeheissen wurde.

Auch Campax ist die Gleichbehandlung als Grundwert der Demokratie ein grosses Anliegen, weshalb wir uns über diesen Sieg über die Diskriminierung freuen! 

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